Energiesparen mit cleverer Software
In heutigen Zeiten ist man vor steigenden Energiekosten nicht mehr gefeit. Immer wieder hört man davon, dass die Kosten für Energie wieder angezogen werden. Auch der eigene Anbieter steigt meist unaufhörlich die Preisspirale nach oben. Um dennoch die Kosten so gering wie möglich zu halten, kann man mit einigen Tricks Energie einsparen.
Linux & Gnome – ideal für kreative Köpfe und Menschen mit Visionen
Zugegeben über Linux muss man sich als eingefleischter Windows Fan mal drüber trauen. Bis die erste Hürde einmal genommen wurde, können Monate oder sogar Jahre vergehen. Linux hat mitunter sehr viele Vorteile, die man bei Windows niemals haben wird. Einer der grundlegendsten Unterschiede liegt schon mal beim Kern. Linux ist ein offenes Betriebssystem. Im Englischen sagt man dazu „Open Source.“ Windows dagegen ist ein „Closed Source.“ Im Großen und Ganzen bedeutet dies, die Linux Macher sind froh darüber, wenn man ihnen hilft, das System weiter zu entwickeln.
Linux – Gnome
Wer sich noch nie mit dem Thema Linux beschäftigt hat, wird sich jetzt sicherlich fragen, was Gnome bedeutet. Es handelt sich dabei um eine Abkürzung. Ausgeschrieben heißt es „GNU Network Object Model Environment.“ Gemeint ist damit eine Arbeitsumgebung, die sehr benutzerfreundlich und komplett frei erhältlich ist. Geschrieben wurde sie in der Programmiersprache „C“.
Die Entwickler hatten nur ein Ziel vor Augen. Sie wollten eine Oberfläche programmieren, welche Barrierefrei und leicht zu bedienen ist. Sie sollte auch international tauglich sein. Das scheint den Machern der Linux Community gelungen zu sein. Gnome ist bereits im Umlauf, aber trotzdem nie komplett fertig, da sich die Arbeitsumgebung immer wieder verbessert. Programmierer kümmern sich um Bugs, um zusätzliche Programme und vereinfachen die Oberfläche immer mehr.
Erweiterte Einstellungen unter Gnome
Gnome ist anders, als jedes andere Desktop. Man kann es biegen und brechen wie man möchte. Im Internet gibt es zig Themes, die man runterladen kann. Diese lassen sich ganz einfach austauschen und schon hat man eine neue Oberfläche. Eingefleischte Gnome User, wechseln ihre Oberfläche öfters als ihre Unterwäsche und das sagt schon einiges aus.
Das sogenannte Desktop Theme beinhaltet folgende Komponenten. Den Fensterinhalt, den Fensterrahmen und die Symbole. All diese lassen sich von der Form und von der Farbe her, verändern. Wer sich mit CSS auskennt, kann dies natürlich auch eigenhändig programmieren.
Großer Nachteil für Linux – Die Hardwareunterstützung
Linux hat gewiss sehr viele Vorteile. Leider aber auch einige Nachteile, die man auf jeden Fall erwähnen sollte. Windows Anwender werden regelrecht verwöhnt. So geht es auch noch vielen Mac Usern. Doch möchte man einmal ein Gerät anschließen, wo kein Linux Treiber mit dabei ist, können sich viele Anweder, im wahrsten Sinne des Wortes, die Kugel geben. Kein Scherz. Viele Hersteller möchten mit Linux nichts zu tun haben.
Einige Treiber kann man mit Mühe und Not im Internet finden. In der Regel muss man diese aber programmieren. Normale Anwender werden sich damit sehr schwer tun. Nur bei großen wichtigen Programmen darf man Beistand von der Community erhoffen. Die Linux Freunde tun alles Mögliche, was in ihrer Macht steht, um Programme auch auf Linux laufenzulassen. Keine Nacht ist diesen Menschen zu kurz. Das hilft den normalen Menschen nur wenig. Kaufen sich diese ein Programm, was sonst keiner haben möchte, stehen sie da. Ohne Hilfe. Nicht nur bei Programmen ist es ist ein Problem. Auch in Sachen Hardwareunterstützung bleibt man oft im Regen stehen. Viele Druckertreiber gibt es nicht und auch die Digitalcamera wird nicht erkannt. Mit Linux ist das Leben nicht immer einfach. In vielen Dingen natürlich schon. Dann, wenn es um bestimmte Treiber geht, sollte man doch wieder auf Windows wechseln.
Textverarbeitung auf Linux
Unter Umständen kann man sogar MS Office auf Linux betreiben. Eingefleischte Linux Fans distanzieren sich aber davon. Es hat einen Grund, warum manche Anwender von Windows auf Linux gewechselt sind. Da kann ein MS Office auch nicht wirklich mithalten. Man kann die verschiedenen Fans der Betriebssysteme mit Fußballanhänger vergleichen. Sie schwören auf ihre Mannschaft und wollen mit der Konkurrenz rein gar nichts zu tun haben. Auf Freundschaftsspiele lassen sie sich gerne mal ein, wenn es sein muss. Doch dann wandern sie wieder zu ihrem Team zurück.
Linux Programme
Im Multimediabereich hat sich Linux auch noch nicht wirklich rumgesprochen. Selbst Windows hinkt hier noch hinten nach. Mac ist hier der Vorreiter und wird es wohl auch bleiben, solange nicht endlich stabilere Versionen auf dem Markt kommen.
Wer auf Photoshop angewiesen ist, hat drei Möglichkeiten. Entweder man bleibt bei Windows, man verändert die regedit oder man kauft sich das Programm Cross over office. Letzteres ermöglicht es sogar, MS Office auf Linux zum laufen zu bringen.
Linux: Ja oder Nein?
Diese Frage kann man natürlich nicht so einfach beantworten. Es kommt immer auf den User darauf an. Wer sich nicht entscheiden kann, sollte einfach beide Betriebssysteme auf dem Computer installieren. Es gibt Linux-Distributionen wie zum Beispiel Ubuntu und Fedora, welche neben Windows laufen. Warum nicht auf beides setzen, wenn man schon die Möglichkeit dazu hat?